Unsere unglaubliche Schöpferkraft

Wenn wir die Welt als Spiegel, als Ergebnis unserer Gedanken und Gefühle verstehen, wie sieht das dann für andere Lebewesen aus?

Warum zum Beispiel – werden Tiere krank?

Das scheint immer wieder eine unlösbare Frage zu sein.

Bild von suju. Danke!

Leser, die auf diese Seite finden, werden sicher größtenteils verstanden haben, dass wir selbst für unsere Krankheiten verantwortlich sind. Dass sie unseren bewussten wie – meist – unbewussten Gedanken entspringen.

Eine Kollegin wünscht sich, auch mal zwei Wochen zu Hause bleiben zu dürfen, wenig später nur bekommt sie Hüftprobleme und kann nicht laufen. Zwei Wochen krank.
Eine andere verzichtet auf ihren freien Tag und ärgert sich dann, dass eine andere, wenig geschätzte Kollegin die Gelegenheit nutzt und frei nimmt. Nun kommt erstere also zur Arbeit, muss aber nach einigen Stunden wieder gehen, aufgrund von Schmerzen (und bleibt dann natürlich einige Tage weg).

Zufälle? Gewiss nicht.

Unsere Krankheiten sind in letzter Konsequenz immer Ausdruck fehlender Selbstliebe und Selbstachtung. Sie sind damit gleichzeitig wichtige Hinweise für uns. Wenn wir Krankheiten als Wegweiser zu den zu Grunde liegenden negativen Gedanken/Gefühlen verstehen, als Wegweiser dorthin, wo wir uns selbst schlecht behandeln, können wir diese lösen und insgesamt viel glücklicher werden!

Unser Körper ist eben auch ein Teil dieser Welt und spiegelt folglich ebenso unser Bewusstsein und unsere Einstellungen.

Empfehlenswert hierzu der Klassiker „Krankheit als Weg“ von Rüdiger Dahlke.*

Na schön, aber wir wollten ja eigentlich zu den Tieren, die haben doch gar keine Gedanken, um negative Gefühle auszulösen?

Bei den Haustieren ist es faszinierend zu beobachten, wie stark die Besitzer Krankheiten auf diese projizieren können. Ein krankes Tier macht es vom Menschen abhängiger und diesen nützlicher = bedeutet zugleich auch (scheinbar/gefühlt) liebenswerter. Manche Menschen scheinen auch einfach nur ihre Probleme auf Tiere zu übertragen. Sie haben eh schon für nichts Zeit und dann wird auch noch das Haustier krank (oder das Kind…). Es ist ein interessantes Feld, hier mal ein bisschen zu beobachten – gerne auch an sich selbst!

Ok, ok, dann gibt es aber ja immer noch die vom Menschen unabhängigen Wildtiere. Können die jetzt etwa doch selbständig nachdenken oder ist die Theorie Gedanke => Gefühl => Krankheit ––> am Ende nur ausgemachter Blödsinn!?

Nun: spannendes Thema, falsche Frage! Auch wenn es gerade nicht so scheint – es soll doch heute gar nicht um schnöde Krankheiten, sondern um fabelhafte Schöpferkraft gehen. 🙂

Wir sind als einzige bewusst denkende Wesen auf diesem Planeten mächtige Mitgestalter dieser Welt! Und wir neigen dazu, nach unserem Abbild zu erschaffen. Im Kleinen nach unserem eigenen, im Großen nach unserem kollektiven (Ja, fast wie Gott, nicht wahr? Liegt womöglich daran, dass wir selbst dieser ominöse Gott sind? 😎 )

Die meisten von uns glauben nicht wirklich, dass wir unsere Krankheiten selbst hervor rufen – sondern wir haben ja von Anfang an beigebracht bekommen, dass „krank sein mehr oder weniger zum Leben gehört“, dass es meist irgendwie Schicksal ist (und wir denken witziger weise analog, dass auch unsere Maschinen immer mal kaputt gehen können). Also tatsächlich – gemessen an unseren üblichen Gedanken (Glauben) – wäre es nicht reichlich komisch, wenn Tiere NICHT krank werden würden?

Das klingt jetzt doch ein bisschen zu abgehoben?

Denken wir einmal an Schrödinger‘s Katze (Wikipedia-Link), ich denke, dieses Gedankenexperiment ist weit bekannt? Kurz, eine Katze sitzt in einer verschlossenen Kiste zusammen mit einem radioaktiven Präparat, das irgendwann „zufällig“ zerfallen wird und dann die Katze tötet. So lange wir nicht in die Kiste schauen, ist die Katze – weder tot noch lebendig (!)

Es ist in der Quantenphysik eine ganz normale Tatsache, dass ein beschreibbarer Zustand erst durch einen Beobachter entsteht. Ebenso, dass die Einstellung des Beobachters den beobachteten Zustand massiv beeinflusst! Siehe zum Beispiel hier. Bisweilen werden Experimente dadurch sehr schwierig.

Es gibt keinen objektiven Grund, warum die Gesetze der Quantenphysik nicht auch für unsere erlebte Wirklichkeit gelten sollten. Schließlich setzt diese sich ja aus den Quantenteilchen zusammen (ja, wirklich).

Wenn man beispielsweise nach wissenschaftlichen Studien für die Wirksamkeit von einem Nahrungsergänzungsmittel googelt, sagen wir Chondroitin bei Arthrose, kommen überzeugende Ergebnisse – von überragender bis zu nicht vorhandener Wirksamkeit (fast die ersten Links bei Google: “Chondroitin kann bei Arthrose helfen” oder “Arthrose: Chondroitin und Glucosamin unwirksam”). Das ist ganz typisch. Es spiegelt genau den Glauben unter den Menschen wieder, einige schwören auf sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, andere sehen darin nur Abzocke.

Warum sollte nicht auch bei solchen Experimenten die Einstellung des Versuchsleiters das Ergebnis beeinflussen? Warum sollte es überhaupt anders sein?

Wenn wir das in letzter Konsequenz weiter und zu Ende denken, bedeutet das, es gibt keinen grünen Dschungel und keine wilden Tiere und kein…. so lange nicht ein Mensch dort hin geht und es sich anschaut.
Aus seinem individuellen Bewusstsein heraus, aus seinen bereits vorhandenen Einstellungen heraus, aus seinen bisherigen Erfahrungen und seinem „Wissen“ heraus – verwirklicht der Beobachter den beobachteten Zustand! Das berichtet er anderen, die dann – natürlich, übermitteltes „Wissen“! – weitgehend das gleiche wahrnehmen.

Alles verwirklicht sich in dem Ausmaß wie wir es beobachten. Eben deshalb wird das Universum immer unendlich sein, so lange wir es erforschen. Egal, ob ins Große (Planeten & Sterne) – oder ins Kleine (Atome & Quanten).

Spannenderweise bedeutet das auch, das Universum ist unendlich veränderlich – immer in exakt dem Ausmaß, in dem wir selbst es sind. Es uns erlauben, zu sein.

Das klingt alles ziemlich fantastisch, nicht wahr?

[Update 05.07.2021: Is human consciousness creating reality? “The world is not something that is formed outside of us, simply existing on its own. ‘Observers ultimately define the structure of physical reality itself,’ (Robert Lanza) stated.”]

Tatsächlich liegt darin eine große Chance. Wir müssen nur unsere Einstellung ändern und können sprichwörtlich im Paradies leben. Dazu muss man nicht besonders spirituell werden. Es genügt, das Gute in sich zu finden und zu stärken.

Es genügt, daran zu arbeiten, glücklich zu sein.

Genau genommen ist das sogar unsere Pflicht, wenn wir für uns selbst und alle anderen eine wunderbare Welt verwirklichen wollen!

Also, lieber Leser, falls Dir hin und wieder langweilig sein sollte – hast Du nun eine wichtige Aufgabe bekommen: Sei die Veränderung, die Du erleben möchtest. 🙂

Nachsatz: Genau genommen sind wir keine “Schöpfer”, sondern “Verwirklicher”. Es ist bereits grenzenlos alles potentiell erschaffen und wir sind nicht Schöpfer, sondern ein besonderer Teil davon. Unsere Aufgabe ist es, aus den unendlichen Möglichkeiten des “Quantenfeldes” zu wählen und diese als Realität in dieser unserer Welt zu verwirklichen und zu leben. Die Wissenschaft zieht in diese Richtung auch teilweise bereits mit, Stichwort “Viele-Welten-Theorie”. Diese besagt, dass die hier nicht verwirklichten Quantenzustände anderswo verwirklicht werden (Schrödingers Katze ist entweder tot und lebendig zugleich (= reines Potential); wenn sie hier aber tot ist (= verwirklicht), muss sie zugleich in einer anderen Welt lebendig sein).

10 Kommentare

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  5. Das Beispiel mit Schrödingers Katze für den Einfluss des Beobachters auf das Ergebnis finde ich sehr treffend.
    Aber wie passt dann das kranke / verendete Wildtier, welches niemals zu vor Kontakt zum Menschen hatte in deine These?

    • Oh. Eigentlich war der Sinn dieses Artikels, genau diese Frage zu beantworten – und nicht, sie aufzuwerfen. Das ging dann wohl daneben. 😊

      Nach einer Nacht drüber schlafen, bin ich geneigt, noch weiter ins Extrem zu testen:
      Was, wenn die Quanten an sich immer nur als Potential existieren und erst etwas davon verwirklicht wird, wenn es einen zur Reflexion fähigen Beobachter gibt – gäbe es dann überhaupt noch diese Welt, wenn wir die Menschen daraus entfernten? Unlösbar.

      Aber gut. Selbst, wenn der Mensch nicht nötig ist, dass ein Potential verwirklicht wird – er ist dazu fähig. Und dabei beeinflusst der Mensch-Beobachter dann zugleich auch das Ergebnis.
      Wir wählen jeden Moment aus dem Quantenfeld/Variantenraum/Meer der Möglichkeiten, was verwirklich wird, genau darum dreht es sich hier ja immer wieder.

      Unser Geist hat aber keine Schöpferkraft in dem Sinne, etwas wirklich Neues zu erschaffen. Er kann ein neues Haus bauen, aber nur aus Steinen, die er schon kennt.
      Und weil wir zudem zu gerne von uns ausgehen, verwirklichen wir eben gerne – nach unserem Abbild.

      Also: Menschen werden krank, also werden auch Tiere krank (und also gehen Maschinen kaputt).
      Es spielt dabei keine Rolle, ob das Tier jemals einem Menschen begegnet ist. Wichtig ist nur, dass der Mensch es beobachtet (hat) und damit seine Vorstellungen aus dem vorhandenen Potential verwirklicht (hat).

      Ich hoffe, es ist jetzt etwas klarer, was ich meine….

      Die Katze mag ich übrigens sehr gerne. In meiner Welt ist sie natürlich immer lebendig. 🙂

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